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dffb TERRASSE 09_partizipation

Vom 21.-25. September 2009 findet eine studentisch organisierte Projektwoche an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin statt. Die Grundidee der Veranstaltung ist es, neue Formen des kreativen Austauschs zu finden und eine offene Atmosphäre an der Akademie zu fördern. Die Projektwoche versteht sich als ein interdisziplinäres Labor für neue Ideen und Herangehensweisen zwischen Theorie und Praxis.
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Di 22.-Do 24.09.2009, immer 9.30-14.00 Uhr
WORKSHOP 1: „Rahmung und Intervention als künstlerisch-ästhetische Praxis“ Leitung: GOB SQUAD
gob squad

Gob Squad sind ein britisch-deutsches Künstlerkollektiv, das Videos, Installationen, Theaterabende und Happenings produziert. Sie verstehen ihre Arbeit als Versuch, künstlerische Aktionen konkret in der alltäglichen Umgebung zu lokalisieren und sie mit der Gegenwartskultur zu konfrontieren. Gob Squad experimentiert mit medialen Formen des Spiels, der Verwandlung und der Inszenierung und reflektiert über Kontakt und Isolation.

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WORKSHOP 2: „Wir sprachen miteinander, das machte uns stark“ (J. L. Godard) – Autorenfilme als Ort eines kulturellen Gedächtnisses“ // Leitung: RENATA HELKER

pierrotMit dem Kino ist eine Form der Massenunterhaltung entstanden, die die Grundlagen individualistischen Kunstverständnisses entwertete. Nicht mehr die Intentionalität des Autors bildete den zentralen Bezugspunkt ästhetischer Wahrnehmung, sondern das kinematographische Bild selbst. In dieser Perspektive stellt sich die Frage, welches Kunstdenken es ist, das die Autorentheorie in Bezug auf die Bildlichkeit der Filme formuliert. Es scheint, als bewahrte die „Theorie der Autoren“ die traditionelle Vorstellung künstlerischer Autonomie, während sich die Autorenfilme des westeuropäischen Kinos selbst als Ort eines kulturellen Gedächtnisses und als Zeugnisse gemeinschaftlicher Produktivität zeigen.

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WORKSHOP 3: „Film ohne Film“ // Leitung: STEPHAN GEENE (b_books)

after effect2Warum nicht das Drumherum als Kunst betrachten, als kreative Zone? Für den Workshop könnten alle Beteiligte das MEHR am Film (Dreharbeiten, Projektentwicklung, Stoffentwicklung, etc) nicht als Marketing begreifen, als Verkaufstrick oder -mühe, sondern als das Eigentliche, als genau das, wo ein Film hinwill. Was er vielleicht berühren will, erreichen. Wo er sich ‘entfaltet’.

Ein Film besteht eben nicht in erster Linie aus dem, was in den meist 90 Minuten zu sehen ist. Ein Film setzt „das ganze Leben“ voraus, oder anders gesagt: er macht es sich jeweils sehr unterschiedlich zu nutze. Das gilt für sein ‘Thema’, für die Drehorte und besonders auch für die Darsteller/innen und ihr Leben ausserhalb (oder in anderen Filmen).

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Die Anmeldung für die Worshops ist ganz einfach – bitte eine Mail an diese Adresse schicken: dffbterrasse(att)gmail.com
Teilnehmer: dffb-Studenten und -Mitarbeiter nach Voranmeldung
Wann: 3-tägig Di,22.9.-Do,24.9.2009, 9.30-14.00 Uhr
Wo: dffb
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Hier das Programm der

„dffb TERRASSE“zum Download